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Immer wieder beweisen österreichische Kreative, das
wir weit davon entfernt sind, eine kulturelle Wüste zu
sein. Zugegeben, österreichische Autoren müssen,
mangels einer österreichischen Verlagsszene, weit mehr
Energie in ihre spannenden Projekte investieren als ihre deutschen
Kollegen - dafür ist umso mehr Herzblut drinnen...
Buch
(zur Zeit leider vergriffen!)
Hundert Jahre lang hat der Dämon Phiomet auf seine Befreiung
im dunklen Nichts gewartet, nun scheint es, als ob er das
richtige Werkzeug dafür gefunden hätte. Rossoit
Tessier ist ein mächtiger Vampir, dem es nur Recht kommt,
dass Phiomet ihn mit dunklen Mächten ausstattet. In seinem
Größenwahn übersieht er allerdings, dass er
für den Dämon eigentlich nur ein Mittel zum Zweck
ist. Ralph Desgardes muss indes feststellen, dass die Vergangenheit
seines Vaters ihn einholt, als er unfreiwillig das Geschenk
des ewigen Lebens von der blonden, lebenslustigen Julie bekommt
und in eine Welt hineingestoßen wird, in der Vampire,
Werwölfe und Geister wirklich existieren. Cedric DeMornay
und seine Freunde nehmen sich seiner an und bereiten ihn auf
die Schlacht um das Schicksal der gesamten Menschheit vor
.
Hier verbinden sich die Schicksale eines jungen Studenten
und seiner Freundin, eines uralten, gutmütigen Vampirs,
zwei verfluchten Mönchen, eines Schattengängers
und einer Gesellschaft von Vampiren, die eigentlich gar nichts
mit der ganzen Sache zu tun haben wollen. Sie alle sind jedoch
nur Zahnräder in einem großen Uhrwerk, das auf
ein Ende zielt, mit dem keiner rechnen konnte
.
Autor
Markus Leshem,
geboren 4.11.1977 in der Umgebung Wiens, glänzte schon
früh durch ausgeprägten Wahnsinn und farbenfrohe
Erzählungen. Bereits in jungen Jahren schockierte er
seine Lehrer mit Horrorgeschichten und flüchtete sich
lieber in seine eigene Fantasie. Die Idee Wien bluten zu lassen,
hatte er schon früh, doch richtig ausgeführt wurde
sie erst, als er einer Rollenspielgruppe beitrat, die Vampire
in Wien spielen. Heute lebt er mit seiner Verlobten Victoria
am Rande Wiens und wartet wohl Nacht für Nacht darauf,
dass die richtigen Vampire ihn besuchen und ihm ihre Sicht
eines blutenden Wiens erzählen
.
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